Beratungs-
förderung

Fördermittel in der Übersicht

Wir haben für Sie eine Übersicht an Förderprogrammen und Weiterbildungsangeboten zusammengestellt, die Sie für Ihre Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben in Anspruch nehmen können.

Was?

Unternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung (Bestandsunternehmen) können einen Zuschuss zu allgemeinen Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beantragen.

Zusätzlich können spezielle Beratungen gefördert werden: von Frauen oder von Migrantinnen oder Migranten oder von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung und/oder Beratungen zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeite­rinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund, zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen oder Mit­arbeitern mit Behinderung, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit, zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen.


Wie?

Bis zu 50 Prozent der Beratungskosten bei einem förderfähigen Nettohonorar von max. 3.000 Euro.


Wer?

Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Eine der Leitstellen prüft den Antrag vorab und informiert den Antragsteller über das Ergebnis. Erst dann darf ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.


Mehr Informationen

www.bafa.de

Was?

Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit von KMU und ihren Beschäftigten durch Verbesserung der Arbeitsorganisation, Einleitung von Modernisierungsprozessen oder Neupositionierung am Markt. Dabei stehen fünf Themenbereich im Fokus:

  1. Arbeitsorganisation
  2. Kompetenzentwicklung und Qualifizierungsberatung
  3. Demografischer Wandel
  4. Digitalisierung
  5. Gesundheitsmanagement


Wie?

Gefördert werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben einer Beratung von max. 500 € pro Beratungstag. Max. 10 Beratungstage innerhalb von 3 Jahren.


Wer?

Das Unternehmen hat seinen Sitz in NRW und ist wirtschaftlich tätig. Eine vorherige Potentialberatung liegt mindestens 36 Monate zurück. Vor Antragstellung muss eine Förderberatung durch eine zugelassene Stelle in Anspruch genommen werden. Das Unternehmen erfüllt die De-minimis-Kriterien, d.h. Beihilfen dürfen einen Gesamtbetrag von 200.000 EUR innerhalb von drei Steuerjahren nicht übersteigen.


Mehr Informationen

WEGE mbH
Andreas Lühmann
T 0521 / 55 76 60 44 (Donnerstag)
E luehmann@wege-bielefeld.de

www.mags.nrw/potentialberatung

Was?

Fachliche und finanzielle Unterstützung für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. In vielen Branchen in OWL fehlen bereits jetzt qualifizierte Fachkräfte. Dieses Problem wird sich durch den demografischen Wandel weiter verstärken. Das Förderprogramm „unternehmenswert: Mensch“ unterstützt sie dabei fachlich und finanziell. Im Fokus der Beratung können beispielsweise Arbeitsorganisation, Wissensmanagement, Gesundheitsförderung, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Qualifizierung oder Weiterbildung stehen.


Wie?

Unternehmen können einen Zuschuss von 80 % zu den Kosten der Prozessberatung (max. 1.000 Euro pro Beratungstag) von bis zu zehn Beratungstagen erhalten.


Wer?

In Nordrhein-Westfalen sind nur Förderungen für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten möglich.


Mehr Informationen

REGE mbH
Claudia Pipos
T 0521 / 962 23 10
E claudia.pipos@rege-mbh.de

www.unternehmens-wert-mensch.de

Was?

Für KMU ist es eine Notwendigkeit geworden, die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen. Um den digitalen Wandel in der Arbeitswelt als Chance zu nutzen, benötigen Betriebe nachhaltige Strategien und neue Konzepte. Hier setzt der Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus an.


Wie?

Die Förderung umfasst maximal zwölf Beratungstage, die Förderquote beträgt 80%, d.h. 20% des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen. Der erste Schritt ist der Besuch einer kostenfreien Erstberatung in einer der deutschlandweit verteilten Erstberatungsstellen. Erfüllt das Unternehmen die Bedingungen, kann die Erstberatungsstelle einen Beratungsscheck ausstellen. Jetzt kann das Unternehmen eine Prozessberatung in Anspruch nehmen.


Wer?

Förderberechtigt sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigen, mindestens zwei Jahre bestehen und deren Jahresumsatz weniger als 50 Millionen Euro (oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro) beträgt.


Mehr Informationen

REGE mbH
Claudia Pipos
T 0521 / 962 23 10
E claudia.pipos@rege-mbh.de

www.unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/

Was?

Das Programm Go-digital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks mit der Förderung von Beratungsleistungen in den drei Modulen “Digitalisierte Geschäftsprozesse”, “Digitale Markterschließung” und “IT-Sicherheit. Autorisierte Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der Informationstechnologie führen Analysen und individuelle Beratungen durch und setzen die in diesem Rahmen empfohlenen Maßnahmen um.


Wie?

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.


Wer?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro, mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland und einer Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung.


Mehr Informationen

WEGE mbH
Vera Wiehe
T 0521 / 55 76 60 76
E wiehe@wege-bielefeld.de

www.innovation-beratung-foerderung.de

Was?

Gefördert werden können Beratungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen, die länger als fünf Jahre bestehen, zur Beratung, Schulung und zur Markteinführung innovativer Produkte. Voraussetzung ist, dass diese Vorhaben für das Unternehmen und seine weitere Entwicklung von besonderem Gewicht sind und sich von den Vorhaben der laufenden normalen Geschäftstätigkeit deutlich abheben. Dabei soll es für umfassende betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Beratungen gehen, die von externen und qualifizierten, sachverständi­gen Beraterinnen/Beratern für betriebliche Vorhaben erbracht werden.


Wie?

In zwei Schritten sind bis zu acht Beratungstage förderbar. Der Zuschuss kann bis zu 50 Prozent eines Tagewerksatzes betragen, max. 750 Euro je Tagewerk. Die Beratung wird bei der NRW.Bank beantragt.


Wer?

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, wenn sie betriebliche Investitionen vornehmen und die zu fördernde Betriebsstätte in einem Fördergebiet des Landes Nordrhein-Westfalen liegt. In verschiedenen Wirtschaftsbereichen ist die Förderung ausgeschlossen bzw. eingeschränkt. Es müssen die Kriterien als kleines und mittleres Unternehmen erfüllt werden (weniger als 250 Mitarbeiter, max. 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme).


Mehr Informationen

Ausführliche Informationen zu allen oben genannten Punkten sowie zu Umfang und Konditionen, Voraussetzungen, Antragsverfahren und Geltungsdauer finden Sie auf der Internetseite der NRW-Bank sowie der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hinsichtlich der Möglichkeiten zur Beratungsförderung.

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
Thomas Mikulsky
T 0521 / 55 42 39
E t.mikulsky@ostwestfalen.ihk.de

Was?

Das Innovationsförderprogramm des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen will mit Hilfe von Gutscheinen die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen im  Mittelstand fördern. Innovationsgutscheine werden vergeben für externe wissenschaftliche Beratung im Vorfeld der Entwicklung eines innovativen Produkts, einer innovativen Dienstleistung, einer Verfahrensinnovation sowie zur Bearbeitung von arbeits- oder organisationsbezogenen Fragestellungen (Innovationsgutschein B) und externe umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten (Innovationsgutschein F+E).

Digitalisierungsgutscheine werden vergeben für Analyse und Bewertung: Status quo-Analyse des Digitalisierungsgrades im Unternehmen („Digitalisierungscheck“) oder Erfassung des Grades der IT-Sicherheit (Digitalisierungsgutschein A) sowie für Befähigung und Umsetzung: Durchführung innovativer Lösungen zur Realisierung von Digitalisierungsmaßnahmen im Unternehmen (Digitalisierungsgutschein B).


Wie?

Die Ausgaben für diese externen Analyse- und Beratungsleistungen sowie Entwicklungs- und Umsetzungsmaßnahmen werden zu 50 % erstattet, bei kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter/innen werden 80 % erstattet. Jeder Gutschein hat einen Gegenwert von 10.000 -15.000 €. Die Gutschiene können auch von mehreren Unternehmen für ein größeres Forschungsvorhaben kumuliert werden.


Wer?

Das Programm wendet sich an in Nordrhein-Westfalen ansässige kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen mit weniger als 250 Mitarbeitenden und bis zu 50 Mio. € Umsatz oder bis zu 43 Mio. € Bilanzsumme.


Mehr Informationen

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
Thomas Mikulsky
T 0521 / 55 42 39
E t.mikulsky@ostwestfalen.ihk.de

www.ptj.de/innovationsgutschein

Was?

Das Innovationsförderprogramm des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen will durch die Beschäftigung von Hochschulabsolventen/innen den Wissens- und Technologietransfer von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Betriebe fördern, um Impulse für innovative Geschäftsideen und Produkte zu schaffen.  Gefördert wird die Beschäftigung von Innovations- und Digitalisierungsassistenten/innen aus den Bereichen: Ingenieurs-, Natur-, Wirtschaft-, Sozial- oder Geisteswissenschaften.


Wie?

Für die Dauer von 24 Monaten gibt es für die Assistenten/innen einen Zuschuss von maximal 22.500 € pro Jahr. Für Unternehmen, die bislang keine Akademiker/innen beschäftigen. Unternehmen, die maximal fünf Akademiker/innen beschäftigen, können mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr gefördert werden.


Wer?

Das Programm wendet sich an Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen mit max. 50 Angestellten, von denen maximal 5 einen akademischen Abschluss vorweisen dürfen. Mitarbeiter/innen, die als Geschäftsführer eingestellt sind, sowie Werksstudierende werden bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahl nicht berücksichtigt.


Mehr Informationen

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
Thomas Mikulsky
T 0521 / 55 42 39
E t.mikulsky@ostwestfalen.ihk.de

www.ptj.de/projektfoerderung/mittelstand-innovativ/innovationsassistenten

Was?

In Transferprojekten können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus OstWestfalenLippe Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung ermitteln sie konkrete Herausforderungen und arbeiten an einer Lösung. Dafür können Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Themenfelder für Transferprojekte sind z.B. die Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen, Lösungen im Bereich der intelligenten Vernetzung, IT-Sicherheitsstrategien etc.


Wie?

Es gibt zwei Gutscheinvarianten:

  • Variante A umfasst Analyse- und Konzeptionsaufträge der Unternehmen an die Forschungseinrichtungen (max. Fördersumme: 20.000 €).
  • Variante B ist für Befähigungs- und Umsetzungsaufträge (max. Fördersumme: 40.000 €).


Bei kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter/innen werden 80 % der Kosten gefördert, bei mittleren Unternehmen bis zu 249 Mitarbeiter/Innen beträgt die Förderung 60% der Kosten. Das Gutscheinmodell sieht vor, dass die Unternehmen in Vorleistung treten und die Kosten im Anschluss anteilig erstattet werden.


Wer?

Das Unternehmen hat seinen Betriebssitz in Nordrhein-Westfalen, erfüllt die KMU-Kriterien (d.h. weniger als 250 Beschäftige (Jahresumsatz nicht mehr als 50 Mio. €) und ist Fördermitglied von it´s OWL e.V.


Mehr Informationen

Klaus-Peter Jansen
T 05251 / 546 52 73

www.its-owl.de/unsere-angebote/transferprojekte/

Stand: Juli 2019
Alle Angaben ohne Gewähr

 

Weitere Förderprogramme, die im Einzelfall interessante Konditionen für Unternehmen bieten, finden Sie in der Förderdatenbank unter: www.foerderdatenbank.de

 

Die monatlichen Finanzierungssprechtage der IHK Bielefeld bieten Informationen über die Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes NRW sowie praktische Tipps zur weiteren Vorgehensweise gemeinsam mit Experten der Förderinstitute NRW.BANK und Bürgschaftsbank NRW. Die Beratungsgespräche sind kostenfrei. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich: www.ostwestfalen.ihk.de/unternehmen-entwickeln/foerdermittel/foerderlotse